Zehn Jahre am Puls der Trabrennbahn
Happy Birthday, MieterNews!
Kleines Blatt ganz groß: Vor genau zehn Jahren erschien die allererste Ausgabe der MieterNews. Zeit für eine erste Bilanz – mit den „Müttern“ der Zeitung blicken wir zurück auf die Menschen und Themen, die das erste Jahrzehnt prägten.
Sie ist älter als der Euro und das Centra. Sie gehört länger zur Trabrennbahn als der Bürgernahe Beamte Jörn Stirnal. Sie hat Hausmeister-Urgestein Frank Otter 2010 wehmütig verabschiedet. Dutzende von Mietern durften in Umfragen und Leserbriefen mal so richtig ihre Meinung zu den „Aufregern“ vor ihrer Haustür sagen – von Parkplatznot bis Gänsekot. Die MieterNews blieb sich immer treu – und feiert jetzt ihren ersten runden Geburtstag. Die Zeitungs-„Mütter“ erinnern sich gern an die Anfänge und sind ein bisschen stolz auf ihr Redaktions-„Baby“.
„Das Ziel war klar“, sagt
GATOR-Verwaltungsexpertin Marlies Wesenberg, die gemeinsam mit Ilka Sprengel vom Hausmeisterteam und Journalistin Tanja Beddies den kleinen „Trabrennbahner“ in seinem schwarz-weiß-grünen Anzug aus der Taufe gehoben hatte. „Wir wollten die Mieter exklusiv über für sie interessante Themen rund ums Wohnen auf der Anlage informieren. Und zwar aktuell, seriös und spannend.“ Der Servicegedanke prägt das Blatt bis heute: Wie funktioniert was? Wo ist hier etwas los?
2006 übergab Beddies den Reporterstift an ihre Kollegin Eike Pawelko, 2008 übernahm Stefan Grunert bei der GATOR die Aufgaben von Marlies Wesenberg. Doch der inhaltliche Kern blieb: Alles dreht sich um die Mieter. Für sie untersucht das Team notfalls jeden Grashalm, macht sich über Haubentaucher und Regionalgeschichte schlau, hinterfragt Müllschleusen, stellt neue Gesichter rund um die Trabrennbahn vor. Und lässt bei den regelmäßigen Umfragen zu Reizthemen die Mieter selbst zu Wort kommen. „Da könnten ruhig mehr Anregungen und Meinungen kommen“, findet Ilka Sprengel. „Mir wird hier im Hausmeisterbüro viel erzählt, worüber wir auch gern in der MieterNews berichten
würden.“
Denn die Zeitung ist auch ein Ventil, hier dürfen Mieter sich mal Luft machen. Zum Beispiel in Leserbriefen. „Wir können ja nur an uns arbeiten, wenn Kritik geübt wird“, so Marlies Wesenberg. „Und wenn es die Vorgaben zulassen, nehmen wir gern Anregungen von Mietern auf“, ergänzt Stefan Grunert.
Lieblingsgeschichten der Macher: Marlies Wesenberg schwärmt bis heute vom Mehrteiler über die Geschichte der Rennbahn (erschienen 2002/03). Mit Ilka Sprengel teilt sie die Begeisterung für die Nikolausaktion. Eike Pawelko mag besonders die „grünen“ Geschichten über Eisvogel und Co. Also: Her mit Leserkritik und Anregungen! Gemeinsam lassen wir die MieterNews weiter wachsen.
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