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Trabrennbahn Farmsen
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Wohnpark Trabrennbahn Farmsen
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Wenn die Quälgeister im Bad wuchern

Schreck lass nach – es schimmelt!

Selbst Kopfläuse sind vermutlich beliebter: Schimmelpilze in der Wohnung lösen bei ihren unfreiwilligen Gastgebern spontane Ekelattacken aus. Da ist es gut zu wissen, wie man sie loswird – oder am besten gar nicht erst „einlädt“.

Er müffelt modrig, schimmert watteweich in Schwarz, Grün und Gelb. Im schlimmsten Fall macht er seine Gastgeber krank. Der Schimmelpilz gehört zu jener Sorte „Mitbewohner“, auf die man lieber verzichtet. Trotzdem haben viele Mieter schon mal mit ihm Bekanntschaft gemacht. Seine Sporen fliegen fast überall herum. Zum Wachsen brauchen sie vor allem eins: Feuchtigkeit.

Die gibt’s in jeder Wohnung reichlich: Sechs bis 14 Liter Wasser werden nach Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) täglich in einem deutschen Dreipersonen-Haushalt freigesetzt. Durchs Duschen, Kochen, Wäschetrocknen etwa. Vom UBA empfohlene Höchstgrenze der relativen Luftfeuchtigkeit in Räumen: 60 bis 65 Prozent.

Ob einzelne schwarze Pünktchen oder „lecker“ verschimmelte ganze Nischen: Weg muss der Kram aus Gründen der Hygiene in jedem Fall. Vom UBA empfohlene Sofortmaßnahmen: Sporen entfernen (lassen), gezielt Lüften und Heizen (siehe unten), die befallenen Stellen mit 80-prozentigem Ethanol reinigen. Panik ist – mal abgesehen vom Ekelfaktor – allerdings nicht angebracht. Erst wenn die Anzahl von Sporen in der Raumluft ein bestimmtes Maß überschreitet, können sie Allergien und Krankheiten auslösen. Mehr dazu steht in der UBA-Broschüre „Hilfe! Schimmel im Haus“. Zu beziehen ist sie über www.umweltbundesamt.de.

10 Tipps für die Praxis

Eigentlich ist die Sache ganz einfach: Feuchte (erwärmte) Luft raus aus dem Haus, trockene (kühlere) Luft rein.

  1. Gezielt Stoßlüften: mehrmals täglich die Fenster weit öffnen, je drei bis fünf Minuten.
  2. Mäßig, aber gleichmäßig heizen. Selbst wenn Sie den ganzen Tag bei der Arbeit und nicht in der Wohnung sind, sollte die Temperatur nicht unter 17 Grad sinken. Je kälter eine Mauer, desto eher ist sie feucht.
  3. Staub wischen und saugen: Dreck plus Feuchtigkeit ergibt Schimmelpilz.
  4. Nach dem Duschen Boden und Wände abwischen, dann Stoßlüften.
  5. Nasse Handtücher auf dem eingeschalteten Heizkörper weitgehend trocknen. Fenster dabei offen lassen.
  6. Nach Kochen, Abwaschen, Backen das Küchenfenster weit öffnen.
  7. Schlafzimmer nicht mit Luft aus anderen Zimmern aufwärmen. Die Feuchtigkeit der wärmeren Luft schlägt sich an den kühlen Wänden nieder.
  8. Wenn Sie lange fort sind: Innentüren auf. So verteilt sich Restfeuchte gleichmäßig.
  9. Möbel, schwere Gardinen, große Bilder fünf bis zehn Zentimeter weg von der Wand!
Sonderfall Keller: Auf keinen Fall die kalten Wände mit heißer Sommerluft „föhnen“.  Besser: In den kühlen Morgenstunden lüften.

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