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Wohnpark Trabrennbahn Farmsen
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Grundschule Traberweg: Leistung mit Wohlfühleffekt

Klein – aber oho!

Wie eine Dorfschule fing es vor zwölf Jahren an: Drei Schüler, zwei Lehrer. Heute hat sich die Grundschule Traberweg einen festen Platz im Stadtteil erobert. Und sie wird immer größer.

Drei Schüler, zwei Lehrerinnen, eine Sekretärin, ein Hausmeister. Und kein eigenes Gebäude: Die Grundschule Traberweg begann am 1. Februar 1997 fast bei Null. „Fangen Sie einfach an!“ Das war die knappe Vorgabe der Schulbehörde. Rektorin Silke Steiner-Höfermann, und Vize Sabine Scharf packten den Stier bei den Hörnern. „Wir mussten Woche für Woche neue Kinder integrieren“, erinnert sich die Schulleiterin. Fast täglich zogen weitere Familien in die nagelneue Vorzeige-Anlage.  Stress pur. Trotzdem sagt Steiner-Höfermann: „Das war ein toller Anfang.“
Am 1.8.1997 zogen 54 Grundschüler vom Unterschlupf am Gymnasium Osterbek in die eben fertig gestellte Schule an der Eckerkoppel um. Ohne Hof, ohne Turnhalle.
Die kargen Anfänge sind Schnee von gestern. Heute lernen und spielen 227 Grundschüler in acht Klassen. 14 Lehrer und eine Sozial-pädagogin sind an Bord. Und spätestens ab 2010 ist die muntere Lehranstalt Primarschule – sofern die Behörde zustimmt.
Ein Schulhort betreut die Kleinen bis 18 Uhr. Am Nachmittag bietet die Schule Flöten, Chinesisch, Hapkido, Forscherkurs und Schach an. „Uns ist ein friedliches Miteinander wichtig“, betont die Rektorin. „Als Basis, damit die Kinder sich hier wohl fühlen und besser lernen.“ Dafür gibt’s Streitschlichter und Klassenpaten, Klassenrat und Feste.

Doch das „Kerngeschäft“ – daran lässt die Chefin keinen Zweifel – ist der Unterricht. Aber eben mit Spaß und Respekt. „Wir lachen viel miteinander. Und ich finde es prima, dass wir mittendrin sitzen im Wohnquartier.

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