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Trabrennbahn Farmsen
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Wohnpark Trabrennbahn Farmsen
GATOR Beteiligungsverwaltungsges. mbH
Poststraße 12 · 20354 Hamburg
Tel.: 040 / 53 43 32-14
Fax: 040 / 53 43 32-32
Email: info@gator.de

© Konzeption - Gestaltung - Umsetzung:
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www.cvh-design.de

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Was tun, wenn der Nachbar nervt?

Und ewig raucht der Grill

Laute Musik, Zigarettenkippen vor der Terrasse und jeden Abend Bratwurst-Gestank: Aus kleinem Ärger wird schnell ein Riesenkrach unter Nachbarn. Besser für alle: miteinander reden, gelassen bleiben. Denn Marotten hat nun mal jeder.

Mmh, der Nachbar grillt. Wie jedes Wochenende. Und durch den Garten toben lautstark seine Sprösslinge – leider nicht durch ihren eigenen. Vom Balkon des „Obermieters“ regnet es Zigarettenkippen auf die frisch gefegte Terrasse. Und die Kids von gegenüber testen in der lauen Abendluft gerade, wieviel Dezibel die neuen Boxen schaffen.

Hat der geplagte Mieter hinter geschlossenen Fenstern und mit fest verstöpselten Ohren endlich Nachtruhe gefunden, lauert die nächste „freudige“ Überraschung morgens im Briefkasten: Mit Postkarten und Rechnungen grüßt eine fettige Bratwurst. Absender unbekannt.

Zugegeben: So dicke wie in diesem Beispiel trifft es keinen. Aber wohl jeder Mieter hat sich schon mal über die eine oder andere Marotte eines Nachbarn geärgert. Im Handumdrehen entbrennt der schönste Kleinkrieg zwischen eigentlich ganz netten Familien. Viele rufen dann nach dem Vermieter. Oder der Polizei. Aber beide sind meist nicht zuständig.

„Erst bei massiver Ruhestörung oder Sachbeschädigung kommen wir ins Spiel“, so Polizeioberkommissar Carsten Lawrenz vom Kommissariat Rahlstedt. „Wenn einer nachts um 2 Uhr seine Lautsprecherbox auf den Balkon stellt und voll aufdreht, ist klar: Das geht zu weit.“ Wenn aber ein Anwohner sich durch laute Musik oder Rasenmähen nachmittags um halb vier gestört fühle, habe das noch lange keine rechtlichen Konsequenzen. Und für Handwerksfirmen zum Beispiel gelte keine Mittagsruhe mehr. „Maßgeblich ist die jeweilige Hausordnung. Und dann kommt es auch immer auf den Einzelfall an.“ Grundsätzlich plädieren Lawrenz und seine Kollegen dafür, das Gespräch mit dem Nachbarn zu suchen. „Wenn da erstmal eine schriftliche Beschwerde oder Anzeige vorliegt, dann verfestigt der Streit sich meistens. Und man muss ja doch weiter Wand an Wand leben.“

Auch Marlies Wesenberg von der Hausverwaltung plädiert für Toleranz und Gelassenheit. „Jeder tut doch etwas, was den anderen stört: Der eine grillt, der andere füttert die Vögel.“ Die GATOR könne solche Streitigkeiten nicht regeln. „Nur wenn die Hausordnung verletzt wird, können wir einschreiten.“

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