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Wohnpark Trabrennbahn Farmsen
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Raser und spielende Kinder: Lebensgefahr auf den Parkpaletten

…und schon ist es passiert

Tatort Parkpalette: Die Großen fahren zu schnell. Die Kleinen spielen dort, obwohl sie es nicht dürfen. Dieser brandgefährliche Mix kann jeden Tag ins Auge gehen.

Bremsen quietschen. Ein Kind schreit spitz. Margarete A. stockt vor Schreck der Atem. Das war knapp: Gerade noch rechtzeitig hat sie ihren VW Golf abrupt gebremst. Fast hätte sie im Untergeschoss der Parkpalette „Am Stadtrand“ den kleinen Mirko (8) angefahren. Im Halbdunkel hatte die Kauffrau das spielende Kind erst im letzten Moment bemerkt.

Margarete A. und Mirko sind erfunden. Die brandgefährliche Situation in der Parkpalette aber ist echt. Reine Glücksache, dass niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist – bis jetzt. „Viele Mieter fahren zu schnell in die Paletten“, hat Hausmeister Jens-Peter Meyer beobachtet. Erlaubt ist nur Schritttempo. Zehn Kilometer pro Stunde, mehr nicht. Aus gutem Grund: Das menschliche Auge verkraftet den plötzlichen Wechsel von hellem Tageslicht zum Halbdunkel im Untergeschoss nur schwer. Man sieht anfangs wenig. Und wenn dann ein spielendes Kind hinter einem Pfeiler hervorschießt, kann es schnell zu spät sein.

Warum montiert GATOR nicht einfach Parabolspiegel, um die Orte übersichtlicher zu machen? „Das ist aufgrund der Konstruktion der Paletten leider nicht möglich“, antwortet Meyer.  „Außerdem wäre das Risiko zu groß, dass der Fahrer geblendet würde.“

Allerdings sind die Paletten auch keine Spielplätze. Groß und deutlich verkünden Schilder: „Aufenthalt nur zur Ein- und Ausfahrt gestattet.“ Aber Kinder sind eben Kinder. Sie können die gefährlichen Folgen ihres Handelns nicht immer abschätzen. „Besonders wenn es regnet, treffen Kinder sich gern zum Spielen in den Paletten“, so Meyer. Sein Appell an Autofahrer und Familien: Bitte nur Schritttempo fahren. Und den Nachwuchs nicht an diesen gefährlichen Orten spielen lassen. Sonst geht die Sache für „Mirko“ und Co. irgendwann schlecht aus.

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