Reizthema
Frischluft-Feten
Wochenend und Sonnenschein: Was gibt's da Schöneres als eine zünftige Grillparty? Finden die einen. Die anderen sind einfach nur vom Dauerkrach genervt. Heiße Partys sind ein heißes Eisen auf der Trabrennbahn.
Maik S.: „Ich bin Single, mich stört das nicht. Klar ist es mal ab und zu laut. Aber hier ist ein Wohngebiet, da kann man doch auch mal feiern.“
Lisa J.: „Wenn die Leute wenigstens auf dem Balkon bleiben würden, wäre das okay. Aber viele gehen zum Feiern in die Spielstraßen – da hallt das. Und das klingt dann irrsinnig laut. Mal eine Grillparty auf der Terrasse – das würde mich nicht stören. Aber sobald das Wetter schön wird, sind die Leute zum Feiern draußen.“
Oliver S.: „Keine Probleme bisher. Und wer gar keinen Partylärm abkann, der sollte besser nicht hier wohnen. Außerdem machen die vielen Kinder oft mehr Krach als eine Party.“
Katharina K. (mit Emil): „Kein Problem. Wir kriegen davon in unserer Wohnung überhaupt nichts mit. Da ist schon eher etwas vom Grillen zu riechen.“
Klaus-Dieter R.: „Wenn unser Nachbar feiert, lädt er mich einfach ein. Den Partylärm finde ich absolut nicht weiter schlimm. Da stört mich manchmal viel mehr der typische Grillgeruch – aber das gehört wohl zum zünftigen Feiern dazu.“
Und was sagt GATOR dazu?
„Grundsätzlich gilt: Ab 22 Uhr ist die Nachtruhe einzuhalten“, stellt Marlies Wesenberg von der Hausverwaltung klar. Andernfalls können genervte Mieter die Polizei rufen. „Wir plädieren aber im Interesse aller Mieter dringend für Toleranz und gegenseitige Rücksichtnahme“, so Wesenberg. „Sonst liegt man schnell in einem anstrengenden Kleinkrieg mit seinen Nachbarn.“ Die Hausverwaltung kann Störenfriede auffordern, sich künftig leiser zu verhalten. „Das geht aber nur, wenn uns exakt angegeben wird, welcher Mieter zu welcher Uhrzeit welchen Lärm verursacht hat“, konkretisiert Frau Wesenberg
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