In aller Munde!
Bei Dr. Silke Bonowski dürfen die Mieter
die Zähne zeigen, und das schon seit sieben Jahren. Nun
ist die beliebte Zahnärztin vom Max-Herz-Ring in das Centra
umgezogen, Grund genug, auch ihr mal gründlich auf den
Zahn zu fühlen!
Wie ist es denn um die Zähne der Mieter bestellt?
> Na, die Frage nehme ich jetzt aber nicht ganz ernst! Auf jeden Fall habe
ich schon viel schlimmeres gesehen (lacht). Wir machen hier in der Praxis sehr
viel Prophylaxe, besonders bei den Kindern, so dass es nicht erst zum Schlimmsten
kommt!
Wie kam es, dass Sie Zahnärztin wurden?
> Ich wollte schon als Kind ein Handwerk erlernen, habe stundenlang gebastelt
und gepuzzelt. Weil ich keine Lehrstelle bekam, studierte ich
kurzerhand Zahnmedizin. Danach habe ich noch etliche Jahre
in der Uni-Klinik Eppendorf als aprobierte Zahnärztin
gearbeitet und 1998 die Praxis
im Max-Herz-Ring aufgebaut.
Was macht Ihnen am meisten Spaß am Beruf?
> Ehrlich gesagt einfach alles! Es ist mein absoluter Traumberuf! Obwohl
ich anfangs noch in Richtung Kieferorthopädie studieren wollte, habe ich
schnell gemerkt, wie sehr mir das Arbeiten am Zahnapparat Spaß macht!
Ich könnte stundenlang bohren und schleifen, Zähne oder Knochen wieder
aufbauen und verschönern, operieren und Wurzeln behandeln! Was mich ganz
besonders reizt ist die Parodontologie, in der ich auch bereits in der Forschung
gearbeitet habe.
Aha, meinen Sie die Behandlung von Parodontose?
> Ja, fast. Die Parodontologie beschäftigt sich mit Erkrankungen des
Zahnhalteapparats. Dazu gehört auch die entzündliche Parodontitis
(korrektes Wort für die im Volksmund gemeinte Parodontose). Derlei Erkrankungen
werden in ihrer Gefährlichkeit schwer unterschätzt. Wenn man bedenkt,
das Studien zufolge jeder Zweite mit einer unbehandelten Parodontitis herumläuft
... Ich hätte gern noch viel mehr Zeit für dieses Arbeitsfeld. Es
soll künftig auf jeden Fall ein Schwerpunkt in meiner Praxis werden. Aber
nun mussten wir erst mal den Umzug ins Centra bewältigen.
Bleibt bei soviel
Arbeit noch Zeit fürs Privatleben?
> Leider viel zu wenig. Mein Job ist sehr ausfüllend und anstrengend,
denn man muss sich stundenlang konzentrieren und in vorgebeugter
Haltung arbeiten. Deshalb mache ich in meiner wenigen Freizeit sehr viel Sport:
Laufen, Krafttraining, Golf. Und zur Entspannung male ich viel. Das zusammen
hält mich täglich
fit.
<< zurück zur Übersicht
|