Kaufleute und Freiberufler gründen IG Centra
Budenzauber und Straßenfußball – noch mehr Leben auf der Trabrennbahn
Eine gute Nahversorgung sichern und mit Aktionen noch mehr Leben auf die Trabrennbahn bringen: Das ist das Ziel der 15 Gewerbemieter im CENTRA. In einer Interessengemeinschaft bündeln sie jetzt Ideen und Kapital.
Ärzte, Brötchen und Zahnpasta: Was der Mensch zum Leben braucht, findet er auf der Trabrennbahn vor der Haustür: in den Geschäften und Praxen des CENTRA. Seit der stetig wachsende Branchenmix um den „Magneten“ Edeka die Nahversorgung auf dem Oval sichert, sind lange Einkaufstouren passé. Bei der Auswahl der Gewerbemieter waren der GATOR 2005 vor allem die Wünsche der Anwohner wichtig gewesen: Die Ergebnisse einer großen Umfrage haben das Bild des CENTRA maßgeblich geprägt. Daran erinnerte GATOR-Vertreterin Cornelia Höhne.
Jetzt bauen die Kaufleute und Freiberufler ihr Angebot weiter aus, bündeln Ideen und Kapital. Ende Februar stellten sie im Beisein von Heike Heuer, Vizechefin des Bezirksamts Wandsbeks, ihre neu gegründete Interessengemeinschaft (IG) CENTRA samt knallrotem Logo vor. „Wir wollen nicht nur verkaufen, wir wollen den Stadtteil weiter beleben, mehr Wohnqualität für die Mieter schaffen“, formulierte Apotheker und IG-Sprecher Kai Siemsen das Anliegen der 15 Gewerbemieter.
Mit vereinten Kräften wolle man das Angebot an der U-Bahnstation noch attraktiver machen. Zum Beispiel mit besonderen Events: ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt und die Teilnahme am großen Jubiläums-Sommerfest auf der Trabrennbahn am 2. Juni sind fest gebucht. „Wir könnten uns auf dem Edeka-Parkplatz aber auch Sonntags-Aktionen wie ein Street-Soccer-Turnier vorstellen“, so Siemsen. Oder dort im nächsten Advent Tannenbäume verkaufen – auch eine Art Nahversorgung.
„Ihre Initiative zeigt, dass Sie sich als Teil dieses Stadtteils fühlen“, würdigte Vizebezirks-„Bürgermeisterin“ Heuer die IG-Aktiven. Sie machte keinen Hehl aus ihrer Bewunderung für die Anlage: „Das ist baulich sehr gelungen, nicht der Einheitsbrei, den man sonst so oft in Deutschland und Europa sieht.“
IG-Sprecher Siemsen zog eine positive Bilanz der ersten Geschäftsmonate an der Trabrennbahn: „Unsere Entscheidung herzukommen, war goldrichtig. Wir sind erwartet worden, und auf diesem Nährboden können wir gut arbeiten.“
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